Lösungen

Lösungen

 Kommunikative Arbeit, wie sie das BKM leistet, zeichnet sich dadurch aus, dass die die gefundenen Lösungen unmittelbar in der Praxis umgesetzt werden können. Oft genug denken wir deswegen auch „vom Ende her“ und entwickeln Strategien, die absolut zielorientiert sind. Wir stellen auf diesen Seiten einige der von uns entwickelten Lösungen exemplarisch vor. Da wir auf der Basis gegenseitigen Vertrauens arbeiten, haben wir diese Fallbeispiele anonymisiert.

Öffentlichkeitsarbeit

Öffentlichkeitsarbeit

Ein Unternehmen will sein Portfolio um einen neuen Bereich erweitern, den Wettbewerber bereits erfolgreich am Markt platziert haben. Ohne ein Alleinstellungsmerkmal sieht die Geschäftsleitung keine besonderen Möglichkeiten der Produkt-PR.


Das BKM wird beauftragt, ein strategisches Konzept zu entwickeln, mit dem neue Marktanteile über Öffentlichkeitsarbeit erobert werden sollen. Als Maßnahmen entwickelt das BKM einen Mix, der das Marketing und Sponsoring mit einschließt: Im ersten Schritt rät das BKM dem Unternehmen, als Sponsor einer gemeinnützigen Organisation aufzutreten, die Personen unterstützt, die das Produkt nutzen, und veranstaltet dazu einen Presseevent. Das „Aushängeschild“ der Organisation ist eine bundesweit bekannte Persönlichkeit, die für entsprechendes Medieninteresse sorgt. Im zweiten Schritt werden Entscheider, die das Produkt vertreiben können, in das Unternehmen eingeladen, wo sie das Produkt selbst ausprobieren können. Anschließend nehmen sie als VIPs an einem kulturellen Großereignis teil. Ergebnis dieses zweiten Schrittes war es, dass sich die Zahl der Bestellungen binnen vier Wochen so erhöhte, dass die Kosten für die Produkteinführung kompensiert wurden. Im dritten Schritt sorgt das BKM für regelmäßige Produkt-Berichterstattung in Publikums- und Fachmedien.

Krisenintervention

Krisenintervention

Ein Unternehmen hat einen sehr großen Kunden, dessen Geschäftsleitung der Untreue bezichtigt wird. Der Fall schlägt bundesweit hohe publizistische Wellen und zieht solche Kreise, dass Polizei und Staatsanwaltschaften mit Durchsuchungen bei Zulieferern und Dienstleistern beginnen. Der Vorstand eines betroffenen Unternehmens alarmiert beim Eintreffen der Polizei das BKM über die Krisen-Hotline und berichtet: „Hier stehen schon Fotografen und Fernsehteams vor der Tür“.


Auf dem Weg zum Kunden telefoniert das BKM-Krisenteam zunächst mit dem Pressesprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft, lässt sich über den Umfang der Aktion und die Intention ins Bild setzen und verabredet ein weiteres Telefongespräch für später. An Ort und Stelle verständigt sich das BKM-Krisenteam zunächst mit der Polizei und sorgt dafür, dass die beschlagnahmten Unterlagen an einer für die Presse uneinsehbaren Stelle eingeladen werden und die Polizeifahrzeuge das Gelände über eine andere Ausfahrt verlassen als die Pressevertreter es annehmen. Ziel ist es dabei, einen schlimmen Anschein erweckende Bilder zu verhindern, die einen massiven Reputationsverlust erzeugen würden.


Anschließend informiert das BKM-Team die versammelten Berichterstatter über den Tatbestand und verweist an den Sprecher der Staatsanwaltschaft. Es gibt kein Firmen-Statement, es werden keine Medien ins Haus gelassen. Resultat des konsequenten Vorgehens: Es werden keine Bilder gedruckt und gesendet; die Presseauskunft der Staatsanwaltschaft beschränkt sich darauf, dass in der Stadt ein Unternehmen durchsucht wurde, um Unterlagen zu finden, die beim Beschuldigten nicht mehr vorhanden waren.

Krisenprävention

Krisenprävention

Ein Handelsunternehmen mit hoher Kundenfrequenz in seinen zahlreichen Läden sorgt sich um den Umgang mit Krisensituationen, die von einem Unfall oder einem Feuer bis hin zu Demonstrationen reichen können. Das BKM-Team konzipiert und realisiert in Workshops mit den Verantwortlichen des Unternehmens ein Krisenkommunikationskonzept, das modular allen Standorten angepasst werden kann. Die Maßnahmen werden in Alarmübungen eingeführt und durch einen detaillierten, EDV-gestützten Notfallplan ergänzt. Das BKM organisiert einen Krisenstab, in dem es selbst als beratendes Mitglied engagiert ist.


Tatsächlich hat es in einzelnen Läden z. B. Unfälle – auch mit Körperverletzungen – gegeben. Durch den Notfallplan wurden diese Situationen so gemeistert, dass kein Reputationsschaden entstand. Der Verantwortliche: „Schon der Plan und die Übungen geben uns eine Sicherheit, die wir zuvor nicht hatten.“

CEO-Positionierung

CEO-Positionierung

Die Leitung eines Konzerns muss binnen einer Woche den Gebietsvorstand auswechseln und beauftragt das BKM mit der Positionierung des Nachfolgers. In einem kritischen Umfeld und unter den Augen der Wettbewerber wird ein ad-hoc-Plan realisiert, mit dem der neue Vorstand in der Region platziert wird, ohne dass die tatsächlichen Gründe für den Wechsel publik werden.


Das BKM bringt den neuen Mann in die relevanten Entscheiderkreise ein, platziert ihn mit neuen Botschaften in den Medien und baut ihn zu einem mittlerweile bekannten und angesehenen Gesprächspartner für Wirtschaft und Politik auf.

Integrity Monitoring

Integrity Monitoring

Die Integrität von Personen, Unternehmen und Institutionen ist ein absoluter Wettbewerbsvorteil. Immer können – zum Beispiel durch Attacken von Wettbewerbern, durch im Streit gegangene Mitarbeiter und manchmal auch durch Fahrlässigkeit wegen fehlender interner Kontrollsysteme – Zweifel an der Integrität entstehen.


Zu den Instrumenten, mit denen vorbeugend Integritätskrisen erkannt werden können, gehört das vom BKM angebotene Integrity-Monitoring. Auf Basis einer Vielzahl von Suchkriterien durchforstet das BKM die gedruckten und elektronischen Medien sowie gezielt auch Foren und Blogs im Internet. Die Menge der Meldungen wird gefiltert und von Rechercheuren ausgewertet. Ziel ist es, jene schwachen Signale zu entdecken, aus denen geschlossen werden kann, dass Angriffe auf die Integrität des Kunden bevorstehen. Diese Erkenntnisse – zum Beispiel Korruptionsvorwürfe oder Verrat von geheimen Informationen wie etwa Rezepturen – werden à jour ausgewertet, um Gegenmaßnahmen einleiten zu können.


So konnte das BKM die Leitung eines „angegriffenen“ Unternehmens rechtzeitig alarmieren, bevor die Publikumsmedien in die Attacken einstiegen. Massive Ansehens-, Wert- und Vertrauensverluste wurden somit verhindert.

 

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